Die gesamte Chronik von Sartorius steht hier zum Download bereit:
Sartorius Chronik 1870 bis 2005 (PDF, 6,4MB)

1870

Der Göttinger "Universitätsmechanikus" Florenz Sartorius gründet das Unternehmen als "Feinmechanische Werkstatt F. Sartorius" und beginnt mit der Produktion kurzarmiger Analysenwaagen.

1922

Richard Zsigmondy, Chemiker und Physiker sowie Nobelpreisträger des Jahres 1925, erfindet 1918 das Membranfilter und 1922 das "Kalt-Ultra-Filter". Sie dienen als Basis für die industrielle Fertigung der Sartorius Separations- und Filtertechnik.

1948

Sartorius beginnt auf Empfehlung von Otto Hahn (Chemiker und Nobelpreisträger des Jahres 1944, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft in Göttingen) mit der industriellen Gleitlagerfertigung.

1955

Die erste Mikrowaage für Wägungen unter Normalatmosphäre wird vorgestellt.

1960

Sartorius setzt die erste Maschine zur automatischen Herstellung von synthetischen Membranfiltern ein. Im Zuge der weltweiten Expansion werden verstärkt Gesellschaften und Vertriebsbüros im Ausland gegründet.

1963

Einführung von Celluloseacetatfolie als Träger für Elektrophorese

1964

Erste Laborwaagen mit Analogausgang

1969

Erstes "Plate and Frame"- Crossflow-Ultrafiltrationssystem für größere Volumina

1970

Sartorius konstruiert die ersten elektronischen Präzisions- und Analysenwaagen. Der daraus resultierende Auftragsboom führt zur Gründung zahlreicher Auslandstochtergesellschaften und trägt entscheidend zur heutigen Bedeutung des Sartorius Konzerns bei.

1971

Die erste Nanogrammwaage setzt den Weltrekord für die präziseste Wägung. Sie wird dazu benutzt, um Mondgestein zu wägen, das der Astronaut Neil Armstrong von seiner Expedition mitbringt.

1972

Erste kompakte Analysenwaage mit digitalelektronischer Gewichtsanzeige, Stillstandskontrolle und Digitalausgang (BCD)

1975

Premiere einer Präzisionswaage mit Mikroprozessorelektronik (Intel4004)

1976

Einführung der ersten autoklavierbaren, prüfbaren Filterkerze mit plissiertem Membranfilter.

1977

Die erste vollelektronische Analysenwaage mit Mikroprozessorelektronik wird eingeführt.

1979

Vorstellung der ersten oberschaligen Analysenwaage (160 g)

1982

Debüt der ersten elektronischen Präzisionswaage in explosionsgeschützter Ausführung.

1983

Vorstellung des ersten automatischen Geräts für die Integritätsprüfung von Membranfiltersystemen

1988

Die erste elektronische oberschalige Mikrowaage wird präsentiert.

1989

Erste großflächige Filterkerze mit gezielter Stufenfiltration (Jumbo-Kerze)

1990

Vorstellung der ersten elektronischen Laborwaagen-Serie in MC1-Technologie.
Die Sartorius AG geht an die Börse.

1996

Weltweit erste Ultramikrowaage mit einem Wägebereich, der 21 Millionen Wägeschritte auf 0,1 µg genau vermißt

1997

Einführung der monolithischen Wägesystemtechnologie. Der "Monolith" löst ein kompliziertes, aus bis zu 150 verschiedenen Teilen
zusammengesetztes Wägesystem ab. Dieses mechatronische Systemist die Basis für viele folgende Waagengenerationen.

1998

Erfolgreiche Kapitalerhöhung

 

Akquisition Boekels (führend in der Qualitätskontrolle im Prozess und
in der Metallsuchtechnik; heute Sartorius Aachen)

1999

Drei Akquisitionen:

 

: Vivascience
(innovative Produkte für die Zellkultur, Proteinaufreinigung und Ultrafiltration)

 

: Denver Instrument Company
(Laborwaagen und -messtechnik)

 

: GWT
(ehemalige Phillips Wägetechnik und führend in der Wägetechnologie im
Schwerlastbereich; heute Sartorius Hamburg)

2000

Zukauf von B. Braun Biotech International, dem weltweit führenden Hersteller von Fermentern und Zellkultursystemen (heute Sartorius BBI Systems)

2001

Mit der Analysenwaage GENIUS gewinnt die Sartorius AG den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft im Segment Mittelstand.

 

Einweihung des "Werkes 2001" zur Fertigung von Filtern in Göttingen durch den Bundeskanzler Gerhard Schröder. Es ist die größte
Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte von Sartorius.

 

Einweihung des Sartorius College für internen und externen Wissenstransfer

2002

Einführung der modularen Industriewaagenbaureihe "Combics"

 

Einweihung eines neuen Sartorius Knowledge Centers in Bangalore, Indien.

2003

Wechsel an der Spitze des Vorstands; Dr. Joachim Kreuzburg wird Sprecher des Vorstandes.

 

Sartorius erhält den von der Otto Wolff-Stiftung, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Wochenmagazin Wirtschaftswoche ausgeschriebenen Initiativpreis für Aus- und Weiterbildung.

2004

Markenintegration und neue Namen für Konzerngesellschaften:

 

: Sartorius Aachen GmbH & Co. KG (vormals Boekels)

 

: Sartorius Hamburg GmbH (vormals GWT)

 

: Sartorius BBI Systems GmbH (vormals B. Braun Biotech International)

 

Sartorius erhält renommierten Frost & Sullivan Award für herausragende Innovationen bei der Produktdifferenzierung in der Biotechnologie.

2005

Die internationale Managementberatung A.T. Kearney und das Magazin „WirtschaftsWoche“ zeichnen Sartorius als „Best Innovator 2005“ in der Kategorie Time-to-Profit aus.

 

Sartorius übernimmt 100 Prozent der Anteile des US-amerikanischen Anwendungsspezialisten Omnimark Instrument Corporation.

2006

Von der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan erhält Sartorius den „Frost & Sullivan 2006 Growth Strategy Leadership Award“ für seine erfolgreiche Wachstumsstrategie im Markt für Feuchtemessgeräte.

2007

Sartorius kauft die Toha Plast GmbH und stärkt seine Position in der Kunststofftechnologie für biopharmazeutische Einwegprodukte.

 

Einweihungsfeier mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff: Sartorius stockt mit einem neuen Laborgebäude die F&E-Kapazitäten für die Sparte Biotechnologie am Stammsitz in Göttingen weiter auf.

 

Sartorius legt seine Biotechnologiesparte mit dem französischen Biotech-Zulieferer Stedim S.A. zusammen, um mit dem kombinierten Unternehmen Sartorius Stedim Biotech ein weltweit führender Technologieanbieter für die biopharmazeutische Industrie zu werden. Das neue Unternehmen ist an der Pariser Börse notiert.

 

Einweihung des neuen Werks am Standort Peking. Mit dem Neubau verdoppelt Sartorius seine Produktionskapazitäten in China von ehemals rund 4.000 Quadratmeter auf über 8.000 Quadratmeter.

2008

Mit neuen Tochtergesellschaften in Polen und Ungarn erweitert Sartorius seinen Vertrieb in Osteuropa.

 

Durch die Kooperation mit Bayer Technology Services erweitert Sartorius Stedim Biotech sein Produktportfolio im Bereich Virussicherheit bei der Herstellung von Biopharmazeutika.

 

Die Sartorius Stedim Biotech GmbH erwirbt die Schweizer Wave Biotech AG, einen führenden Anbieter von Einweg-Fermentern.

2009

Sartorius schließt eine Kooperationsvereinbarung mit der Metrohm Schweiz AG über den Vertrieb von Laborgeräten von Sartorius Mechatronics in der Schweiz.

 

Neues Werk in Arvada, Colorado. Sartorius erweitert die vorhandenen Kapazitäten und verfügt aktuell über eine Gesamtfläche von rund 6000 qm.

 

Der Sartorius Konzern ordnet seinen Vorstand neu. Neben dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Kreuzburg, der nun auch Arbeitsdirektor ist, werden Reinhard Vogt und Jörg Pfirrmann zu neuen Mitgliedern des Vorstands berufen. Dr. Günther Maaz beendet sein Amt als Vorstand.

Einweihung des Sartorius India Campus in Bangalore mit einer Grundfläche von 10.000m2 für die Mechatronik- und die Biotechnologie-Sparte von Sartorius.

Anfrage Unternehmen

Aktuell:


Sartorius legt Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2010 vor

Zahlen für das erste Halbjahr 2010 (Ad hoc)

Termine


28. Jul 2010

Roadshow, London

Okt 2010

Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. - Sept. 2010

22.-24. Nov 2010

Eigenkapitalforum Herbst 2010 in Frankfurt/Main

*voraussichtlicher Termin